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Warum ihr euer Geld für Erlebnisse und nicht für Dinge ausgeben solltet

 
Es ist wissenschaftlich bewiesen: Erlebnisse machen glücklicher als Dinge! Aber warum ist das so?

Wir alle sehnen uns danach, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Das ist laut Dr. Thomas Gilovich gar nicht so schwer, wenn man nur weiß, wie.

Gilovich, Psychologieprofessor an der Cornell-Universität in Ithaca im US-Bundesstaat New York untersucht nun schon seit über zwei Jahrzehnten die Zusammenhänge zwischen Geld und Glücklichsein. Seine Ergebnisse sollten unser Verhalten revolutionieren, denn er hat herausgefunden, dass Geld den Menschen zwar solange glücklich macht, bis seine Grundbedürfnisse (also Essen, Trinken, Schlafen…) abgedeckt sind, danach allerdings kaum noch etwas zu unserem Glücklichsein beitragen kann.

Laut seiner Ergebnisse beeinflusst ein logischer Trugschluss die meisten von uns in ihrer Entscheidung, wofür wir unser Geld ausgeben: In der Meinung, dass uns materielle Dinge länger glücklich machen, weil sie länger halten, liegen wir völlig falsch.
 
Wir glauben, dass uns materielle Dinge länger glücklich machen als Erfahrungen. Das ist falsch. Klick um zu Tweeten
 
Ironischerweise scheint genau die Tatsache, dass wir etwas besitzen, gegen dessen Interessenwert zu sprechen. Das Besitztum wird nach einiger Zeit zu etwas Normalem. „Anpassung ist der größte Feind des eigenen Glücks“, meint Gilovich. Während uns materielle Dinge nach Kurzem also nicht mehr glücklich machen, verhält sich das bei Erfahrungen anders: Unsere Lebensfreude steigt mit den Erlebnissen, die wir machen, immer mehr an.
 
Unsere Lebensfreude steigt mit den Erlebnissen, die wir machen, immer mehr an. Klick um zu Tweeten

 

Erlebnisse machen glücklicher als Dinge

 

Was können Erlebnisse, das materielle Dinge nicht können?

Deshalb soll man – laut Gilovich – sein Geld lieber für Reisen, Outdoor-Aktivitäten, Konzertbesuche, Ausstellungen oder das Erlernen von neuen Fähigkeiten ausgeben. Denn: Erlebnisse bleiben uns länger im Gedächtnis und werden – anders als Besitztümer – zu einem Teil unserer Identität.

„Du kannst deine ganzen Besitztümer lieben und glauben, dass sie ein Teil von dir sind, nichtsdestotrotz bleiben sie immer separate Gegenstände. Im Gegensatz dazu prägen dich deine Erfahrungen. Wir sind die Summe aller unserer Erfahrungen.“
 
Erlebnisse machen glücklicher als Dinge
 
Erfahrungen prägen uns. Wir sind die Summe aller unserer Erfahrungen. Klick um zu Tweeten
 
Eine weitere Studie, die Gilovich durchführte, belegt sogar, dass auch negativen Erfahrungen Positives abgewonnen werden kann. Haben sich die Leute erst einmal mit einem schlechten Erlebnis auseinandergesetzt, teilen sie es häufig mit anderen Menschen. So kann es zu einer lustigen Erzählung werden. Rückblickend werden schlechte Erfahrungen häufig sogar als charakterbildend bezeichnet.

Ebenso ist erwiesen, dass uns gemeinsame Erfahrungen stärker mit anderen Menschen verbinden als gemeinsamer Konsum. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass du eine gemeinsame Verbindung mit jemandem verspürst, mit dem du nach Australien gereist bist, als mit jemandem, der sich ebenfalls einen Fernseher für 4000 Euro gekauft hat.
 
Collect moments not things
 
Da erscheint es z.B. auch sinnvoller, sich zur Hochzeit lieber Geld für die Flitterwochen als für einen Toaster schenken zu lassen. Erstens wächst man als frischgebackenes Brautpaar durch die gemeinsam erlebten Erfahrungen enger zusammen und zweitens wissen die Schenker, dass sie den Frischvermählten ein unvergessliches Geschenk mit hohem Glücksfaktor bereitet haben.

Da wir alle nur begrenzte Zeit auf Erden verbringen, sollten wir lieber heute als morgen damit anfangen, unser Leben mit vielen tollen Erfahrungen an- und auszufüllen. Alles, was wir heute erleben, können wir später am Lagerfeuer unseren Kindern und Enkelkindern erzählen und haben damit nicht nur unser, sondern auch deren Leben bereichert.
 


FAZIT:

Gebt euer Geld für Erlebnisse aus!

Und zwar aus vier Gründen:

1. Wir gewöhnen uns sehr schnell an gekaufte Gegenstände.
2. Wir erinnern uns länger an ein Erlebnis.
3. Wir teilen Erlebnisse häufig mit anderen Menschen. Das schafft Gemeinschaft – eine der größten Glücksquellen überhaupt.
4. Wir sollten in unser Leben investieren, nicht in materielle Dinge!


In diesem Sinne gehen wir jetzt ein wenig das Leben genießen!

Liebe Grüße
Euer FlitterBOOK-Team

P.S.: Falls ihr euch zur Hochzeit auch lieber unvergessliche Erlebnisse (als einen Toaster oder ein Brotmesser) schenken lassen möchtet, dann legt euch doch einen Hochzeitstisch bei FlitterBOOK >> an. Unser Motto: Collect moments not things!
 
 
FlitterBOOK - Dein Hochzeitstisch
 

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